Es sind nicht die Dinge die uns traurig machen, sondern die Erwartungen, wie wir die Dinge sehen wollen.Es gibt eine Vielzahl von Erwartungshaltung
- an sich selbst (als Partner, Mutter, Vater, Bruder, Schwester, Sohn, Tochter, ...)
- durch Vorgesetzte (vermutlich möchte mein Chef demnächst ...)
- durch Familie
- durch Freunde
- beim Sport
- etc.
Oft sind es vermutete Erwartungen, die uns das Leben schwer machen. Man nennt das auch vorauseilender Gehorsam, um erwartetem Druck zu entgehen oder jemanden zu gefallen.
Ich erinnere mich an eine Sitzung, als der "Ober-Chef" im Zusammenhang mit dem Thema "Berichtswesen" mehrfach das Wort "Cockpit" fallen lies. Nach der Sitzung wurde das Thema "Cockpit" mit hoher Priorität versehen. Bis zum nächsten Termin wollte unser Chef auf dieses Thema vorbereitet sein und dem "Ober-Chef" quasi schon ein Konzept präsentieren können.
Der nächste Termin kam, man wollte das vorbereitet Thema "Cockpit" präsentieren. Doch beim Ober-Chef stand dieses Thema nicht auf seiner geistigen Agenda und wurde auch nie mehr Thema.
Man hatte eben nicht den genauen Auftrag eingeholt und das Ziel geklärt. Man hatte lediglich vermutet! So floss also Arbeitszeit und Geld dahin und andere wichtigere Aufgaben wurden hinten angestellt.
Tipp:
- Erwarten Sie nicht zu viel von sich und anderen! Ausnahme: Leistungssportler!
- Fragen Sie nach, wenn Ihnen etwas unklar ist.
- Vermutungen und Hoffnungen sind schlechte Berater!
- Versuchen Sie nicht zu gefallen (Beliebtheitsfalle, Perfektionismus)
- sondern machen Sie einfach einen guten Job (im Rahmen Ihrer Möglichkeiten).
- Weniger ist wirklich mehr!