12.05.2014

Zusammenarbeit verbessern

"Zusammenkommen ist ein Beginn, Zusammenbleiben ist ein Fortschritt, Zusammenarbeiten ist Erfolg." (Henry Ford, US-amerikanischer Automobil-Industrieller)
"Wenn die Zusammenarbeit nicht klappt, klappt bald gar nichts mehr!" (L. Sukrow)
Für eine "gute Zusammenarbeit" gibt es keine Kennzahlen und so werden die Vorteile nicht erkannt! Führungskräfte werden oft erst dann aktiv, wenn Probleme in der Zusammenarbeit auftreten.

An vielen "Mensch-Mensch-Schnittstellen" (ob im Sport, an Schulen, in Unternehmen oder Kliniken) gibt es genügend Verbesserungsmöglichkeiten, mit positiven Auswirkungen auf z.B. 
- Innovationsfähigkeit, 
- Kunden- oder Patientenbindung, 
- Leistungsbereitschaft, 
- Qualität, 
- Wettbewerbsfähigkeit und 
- Geschäftsergebnis
Ohne ein positives und gesundes Betriebsklima wird es bald (je nach Branche) immer schwieriger neue Mitarbeiter zu finden und zu binden. 

Für die meisten Unternehmen und Organisationen ist das Thema "Zusammenarbeit" nicht existent. Stellt man Mitarbeiterinnen, Mitarbeitern und Geschäftspartnern konkrete Fragen zu Verbesserungsmöglichkeiten der Zusammenarbeit, erhalten Sie von jedem spontan 1 oder 2 Vorschläge.  

Tipp: Definieren Sie "Zusammenarbeit verbessern" als strategisches Ziel und Sie werden feststellen, was Sie damit alles bewegen können. 

Viel Erfolg! 
Nutzen Sie die risikolosen Vorteile als Pilotkunde in Ihrer Branche und Sie erhalten schon nach wenigen Tagen die ersten umsetzbaren Erkenntnisse und Handlungsvorschläge Ihrer Mitarbeiter. 

Möchten Sie wissen, welche Potenziale in Ihrer Firma oder Praxis schlummern, rufen Sie an oder schreiben Sie mir. 

Beispiele zu realisierten Verbesserungsmaßnahmen:  
  • 20% Produktivitätssteigerung im Kundenservice nach Mitarbeiterinterviews und Führungscoaching 
  • Kundenbindung - Kündigerrückgewinnung im Aboservice 
  • 15% Umsatzsteigerung im DOB-Einzelhandel (Filalbetrieb) nach Teamgesprächen und Führungscoaching   
Angebote:

27.11.2013

Erwartungen

Unsere Erwartungen entscheiden in unserem Leben über unsere Glücksgefühle oder Enttäuschungen. In Coaching-Gesprächen stelle ich immer wieder fest, dass wir an unseren zu hohen Erwartungen scheitern und immer zu wenig Zeit haben, da wir Erwartungen anderer erfüllen wollen.
Es sind nicht die Dinge die uns traurig machen, sondern die Erwartungen, wie wir die Dinge sehen wollen. 
Es gibt eine Vielzahl von Erwartungshaltung
- an sich selbst (als Partner, Mutter, Vater, Bruder, Schwester, Sohn, Tochter, ...)
- durch Vorgesetzte (vermutlich möchte mein Chef demnächst ...)
- durch Familie
- durch Freunde
- beim Sport
- etc.

Oft sind es vermutete Erwartungen, die uns das Leben schwer machen. Man nennt das auch vorauseilender Gehorsam, um erwartetem Druck zu entgehen oder jemanden zu gefallen.

Ich erinnere mich an eine Sitzung, als der "Ober-Chef" im Zusammenhang mit dem Thema "Berichtswesen" mehrfach das Wort "Cockpit" fallen lies. Nach der Sitzung wurde das Thema "Cockpit" mit hoher Priorität versehen. Bis zum nächsten Termin wollte unser Chef auf dieses Thema vorbereitet sein und dem "Ober-Chef" quasi schon ein Konzept präsentieren können.

Der nächste Termin kam, man wollte das vorbereitet Thema "Cockpit" präsentieren. Doch beim Ober-Chef stand dieses Thema nicht auf seiner geistigen Agenda und wurde auch nie mehr Thema. 


Man hatte eben nicht den genauen Auftrag eingeholt und das Ziel geklärt. Man hatte lediglich vermutet! So floss also Arbeitszeit und  Geld dahin und andere wichtigere Aufgaben wurden hinten angestellt. 



Tipp:
- Erwarten Sie nicht zu viel von sich und anderen! Ausnahme: Leistungssportler!
- Fragen Sie nach, wenn Ihnen etwas unklar ist.
- Vermutungen und Hoffnungen sind schlechte Berater!
- Versuchen Sie nicht zu gefallen (Beliebtheitsfalle, Perfektionismus)
- sondern machen Sie einfach einen guten Job (im Rahmen Ihrer Möglichkeiten).
- Weniger ist wirklich mehr!



21.03.2013

80-20-Regel

Beachten Sie das "Gesetz von Pareto". 

  • 20 % unserer Tätigkeit sind für 80 % des Erfolgs verantwortlich
  • 80 % unserer Tätigkeit bringen demnach nur 20% unseres Erfolgs

  • 20 % der Kunden bringen 80% des Umsatzes
  • 80 % der Kunden demnach nur 20%   
  • etc. 

  • Finden Sie die 20 % heraus, auf die es ankommt. 
  • Konzentrieren Sie sich auf das Wesentliche! 
  • Verzetteln Sie sich nicht!

Einsatzbereiche
-> Zeitmanagement verbessern 
-> Entscheidungen treffen 
-> Ziele priorisieren 

20.02.2013

Respekt

Wer möchte, dass seine Mitarbeiter besser werden, muss selbst besser werden.

Ein hilfreicher Leitsatz für Führungskräfte, Vorgesetzte, Lehrer, Schulleiter, Eltern, Partner und, und, und:   


"Respekt erhält, wer respektvoll mit Menschen umgeht!" 

Vergessen Sie dabei nicht sich selbst! Zuerst sollten Sie Respekt vor dem eigenen Leben haben!  

Denken Sie einmal darüber nach! 




Entscheidungen

Zitate: 

"Keine Entscheidung ist auch eine Entscheidung!"
"Wer Angst vorm Scheitern hat, ist in seiner Entscheidung nicht frei." (Wolfgang Schäuble)
"Die meiste Zeit geht dadurch verloren, dass man nicht zu Ende denkt." (Alfred Herrhausen)
 "Wer darauf besteht, alle Faktoren zu überblicken, bevor er sich entscheidet, wird sich nie entscheiden." (Henri-Frédéric Amiel, schweizerischer Schriftsteller und Philosoph)

Situation:



Entscheidungen müssen immer schneller getroffen werden. Risiken durch Fehlentscheidungen nehmen zu, müssen aber minimiert werden. Die Einflusskriterien auf Entscheidungen werden immer komplexer.

Benötigen auch Sie immer öfter 
schnelle Lösungen zu speziellen Themen (Projekt, Problem), 
- eine Antwort auf eine kurzfristige Kundenanfrage,
- eine Strategie, um Ziele zu erreichen, 
- Ideen für Lösungen, um erkennbare Schwierigkeiten zu vermeiden, 
- mehr Transparenz zu bestimmten Themen / Prozessen und 
Innovationen für die Produktentwicklung?

Dies alles führt dazu, dass Entscheidung von Einzelpersonen immer seltener getroffen werden können und Methoden trainiert und etabliert werden sollten, um besser gemeinsam entscheiden zu können.  


Fragen:
  • Wie können Sie schneller entscheiden, bei gleichzeitiger Risikominimierung
  • Wie stellen Sie sicher, dass die Mitarbeiter die Entscheidungen mittragen?

Beachten
  • Parkinson'sche Gesetz: Arbeit dehnt sich genau in dem Maße aus, wie Zeit für Ihre Erledigung zur Verfügung steht.    
  • Je mehr Zeit wir zur Verfügung haben, desto mehr Zeit lassen wir uns für die Entscheidung bzw. die Arbeit. Entscheidungen werden meist immer in letzter Minute getroffen. 

Lösungsvorschlag: Gemeinsam entscheiden lernen 

Es gibt mindestens einen Weg auch hier gemeinsam besser zu werden! Beziehen Sie die Mitarbeiter in effiziente Entscheidungsprozesse ein. Lernen Sie, auch komplexere Entscheidungen in 1 Stunde zu treffen. Brainstorming ist die populärste aber (nachgewiesen) nicht die beste Methode. Die ausgewählte Methode sollte zu Ihrem Unternehmen und den Menschen passen. 

Tipps: 
  • Notieren Sie, welche dringenden Entscheidungen demnächst anstehen.  
  • Priorisieren Sie die Themen nach Fälligkeit (wann muss entschieden werden?). 
  • Gewichten Sie die Themen nach dem Grad der Auswirkungen (Kosten, Prozesse, Mitarbeiter, Geschäftspartner, Kunden....)      
  • Prüfen Sie schon jetzt, ob Ihnen zu den Themen alle benötigten Informationen in komprimierter und visueller Form zur Verfügung stehen. (Maximal 2 Blatt Papier) 
  • Wer sind Ihre kompetentesten Mitarbeiter zu den Themen?  
  • Achten Sie darauf, welche Informationen aus Datenschutz- oder Wettbewerbsgründen geschützt werden müssen. 
  • Vermeiden Sie kurzfristige Entscheidungen in der letzten Minute.  Planen Sie rechtzeitig. 
  • ... 

Wertschätzung

Tipp: 

Mit Wertschätzung muss man bei sich selbst beginnen! Erst danach geht es um die Wertschätzung anderer! 

Denken Sie mal drüber nach!  



Mein beruflicher Leitspruch als Führungskraft lautete: 
"Ohne Wertschätzung keine Wertschöpfung" (Lutz Sukrow) 

Herzliche Grüsse 

Haben Sie Frage dazu? Rufen Sie an! 

Kündigen können (als Vorgesetzter)

Was muss, dass muss! 

Zu den unangenehmen Aufgaben von Chefinnen und Chefs gehört es, einer Mitarbeiterin oder einem Mitarbeiter kündigen zu müssen. Hat man auch noch mehrere Jahre kollegial zusammen gearbeitet, fällt es noch schwerer.  

Bei mir hat es einige Jahre gedauert, bis ich ein "sachliches Verhältnis" zur Kündigung entwickeln konnte. Zum Glück musste ich Mitarbeitern nicht oft kündigen und schon gar keine Sozialauswahl bei Massenentlassungen  verantworten. 

Sind Sie selbständig, werden Sie wahrscheinlich schneller kündigen, als wenn Sie in einem größeren Unternehmen arbeiten.

Für das Unternehmen, Kollegen, Kunden vielleicht auch für denjenigen, dem Sie kündigen müssen, ist die Kündigung i.d.R. hilfreich und unumgänglich. 


Für mich liegt die Kunst darin, den Betroffenen davon zu überzeugen, selbst zu kündigen, statt ihm oder ihr  kündigen zu müssen.        

Abends um 20:00 Uhr kündigte mein Chef und ich zusammen einem Mitarbeiter, der diese Entscheidung nachvollziehen konnte. Er wurde immer ruhiger und verließ dann weinend das Zimmer. Eigentlich war er ein netter und humorvoller Kerl, wurde aber immer unzuverlässiger und bekam nichts mehr auf die Reihe. Wir sprachen mit ihm und boten ihm Hilfe an. Seine Leistungen wurden aber immer schlechter. Dann folgten die Abmahnungen und letztlich die Kündigung. Mein Chef meinte "der tut sich heute Abend noch was an Sukrow. Haben wir richtig entschieden?" Ja wir hatten! Nach der Kündigung kam dann noch die Trennung durch sein Ehefrau. Er schlug hart auf dem Boden der Realität auf. Alles zusammen war aber hilfreich. Er ordnetet sein Leben neu und bekam selbiges wieder in den Griff. Ich traf ihn nach einigen Jahren auf einer Messe und er sagte zu mir, dass er mir heute noch dankbar sei für den Tritt in den Hintern, der ihm den Impuls und die Chance gegeben habe, sein damals verkorkstes Leben wieder neu zu ordnen.   

Wenn eine Kündigung unausweichlich ist werden Sie sicherlich einige schlaflose Nächte verbringen. Ausnahme bildet natürlich die Kündigung, die aus wichtigen Gründen kurz und schmerzlos, allerdings formal richtig, erfolgen muss. Die schnellste Kündigung dauerte genau 2 Tage (mit Abfindung). 

Hier einige Erfahrungen, die für den einen oder die andere hilfreich sein können:
(Beispiel: leistungsbedingte Kündigung) 

  • Der Stil, wie man kündigt, ist entscheidend. 
  • Kündigungen haben immer einen Wirkung auf das Umfeld (Kollegen, Unternehmen, Geschäftspartner, Kunden, ...).        
  • Trenne Mensch vom Verhalten - Den Menschen finden Sie vielleicht sympathisch, das Verhalten passt nicht zu Ihrem Verantwortungsbereich oder zur Unternehmenskultur. 
  • Lassen Sie Probleme dort wo sie hingehören und versuchen nie, die Probleme anderer an sich zu reißen und zu lösen. Jeder ist letztlich für sich selbst verantwortlich. Bieten Sie immer Hilfe an. 
  • Laden Sie zu einem persönlichen Gespräch außerhalb der Firma ein (ich habe dafür immer das Restaurant im Fernsehturm gewählt, da man für das schwierige Gespräch ein völlig umgewohntes aber beeindruckendes Umfeld hatte. Man zeigt durch die Wahl des Ortes, dass er /sie einem immer noch etwas WERT ist).
  • Sie müssen sich gut auf das Gespräch vorbereiten
  • Stimmen Sie sich vorher mit dem Betriebsrat ab. (Wohl gemerkt: Es geht um eine notwendige Kündigung, der schon einige Gespräche und vielleicht auch Abmahnungen vorausgegangen sind) 
  • Reden Sie mit dem Mitarbeiter und sagen klar und deutlich, dass Sie sich von ihm trennen werden (nicht wollen oder müssen, sondern werden).
  • Bieten Sie ihm die Chance, sich innerhalb einer festgesetzten Frist (zum Beispiel 3 oder 6 Monate) einen Job zu suchen und selbst zu kündigen, bevor Sie es tun. Dadurch helfen Sie ihm, sein Gesicht zu wahren. (Beachten Sie die Fristen im Zusammenhang mit Abmahnungen) 
  • Bleiben Sie fair!   
  • Halten Sie die Vereinbarungen handschriftlich fest.   
  • Ich habe mich auf diese Weise von 1 Mitarbeiterin und 1 Mitarbeiter getrennt. Beide haben von sich aus gekündigt und ihr Leben danach völlig umgekrempelt. Neudeutsch bezeichnet man dieses Ergebnis wohl als Win-Win-Situation. Beide haben sich übrigens später bei mir für die faire Kündigung bedankt.


  • Alle Kündigungen hatten einen positiven Effekt auf die Kollegen.    
  •  

    Arbeitsrechtler und taffe Personalleiter bekommen jetzt wahrscheinlich Schüttelfrost. Macht ja nichts! Gute Besserung :-)   

    Falls Sie vor der Entscheidung stehen, kündigen zu müssen und Ihnen dabei nicht wohl zumute ist, empfehle ich Ihnen ein Gespräch oder ein Coaching. Wenn Sie in der Nähe von Wuppertal leben oder arbeiten, vereinbaren Sie einfach einen Termin unter 0172 208 44 76. 

    Lob

    Lob, Anerkennung , Feedback 

    Vor Jahren erzählte mir ein Bereichsleiter voller Überzeugung, dass er seine Mitarbeiter häufig kritisieren würde. Wenn er nicht kritisiert, fühlten sich seine Mitarbeiter, als seien sie gelobt worden. Diesen Satz muss man sich erst einmal auf der Zunge zergehen lassen, da sich der Sinn nicht sofort oder nie erschließt. Ein anderer erzählte mir, er würde LOB sehr häufig einsetzen und nie kritisieren. Würde er nicht loben, fühlten sich die Menschen kritisiert. Er war halt nicht fähig notwendige kritische Worte gelassen auszusprechen. In beiden Fällen machten die Mitarbeiter keinen sehr zufriedenen Eindruck auf mich. 

    Psychologen behaupten, dass man andere Menschen nicht motivieren kann. Der Mensch könne sich nur selbst motivieren. 

    Ich behaupte, dass man Mitarbeiter, Schüler, Kinder, Partner sehr wohl durch LOB motivieren kann, es muss nur ehrlich sein.  

    Anerkennung (Lob)  ist eines unserer Grundbedürfnisse

    Zu meinem Abschied bedankte sich ein Gruppenleiter schriftlich bei mir und zitierte unter anderem Maxim Gorkij 
    "Wenn die Arbeit ein Vergnügen ist, wird das Leben zur Freude".  
    Dieser Satz kam von Herzen und muss wohl an der guten Führung gelegen haben.  

    Wenn Sie mehr wissen wollen zum richtigen Loben und konstruktiven Feedback, dann rufen Sie einfach an.

    16.02.2013

    Lösungen

    Das Reden über Probleme schafft Probleme, das Reden über Lösungen schafft Lösungen." (Steve de Shazer) 
    Dies gilt auch für Ihr DenkenDenken Sie über Lösungen nach und nicht über die Probleme. 

    Wie denken und handeln Sie heute in Ihrem Unternehmen?

    05.02.2013

    Leitlinien

    Meine Leitlinien im Beruf 

    • Entscheidend sind letztlich immer die Ergebnisse 
    • Veränderung braucht Impulse, Transparenz, Strategie, Vertrauen und Konsequenz
    • Mensch im Mittelpunkt: Ohne Wertschätzung keine Wertschöpfung 
    • Vor der Kundenorientierung kommt immer die Mitarbeiterorientierung 
    • Transparenz schafft Effizienz und die Basis für mehr Entscheidungssicherheit     
    • Die meiste Zeit geht dadurch verloren, dass Entscheidungen nicht zu Ende gedacht werden (Alfred Herrhausen) 
    • Wenn Du willst, dass Deine Mitarbeiter für Dich durchs Feuer gehen, geh Du voraus
    • Zuhören ist oft wichtiger als reden 
    • Lächel die Welt an und die Welt lächelt zurück